Noch bevor die Kugel rollt, lungert ein Kobold am Rand des Tisches herum. Dann fällt das Gold. Zwei Töpfe, drei, manchmal fünf landen auf dem Spielfeld, und jede Zahl, auf die sie fallen, leuchtet in Regenbogenfarben. Du siehst ein ganz normales Layout mit einer Null, klar. Aber es ist nur für diese Runde geschmückt. In der nächsten Runde wandert der Schmuck weiter.
9 Pots of Gold Roulette stammt von Switch Studios. Drei Dinge unterscheiden es vom schlichten europäischen Tisch nebenan. Die Töpfe tragen Multiplikatoren. Sie zählen nur für Chips, die direkt auf einer markierten Zahl liegen. Und eine Plein-Wette ohne Topf zahlt weniger, als du es wahrscheinlich gewohnt bist. Der letzte Punkt wiegt schwerer, als die fröhliche Grafik vermuten lässt.
Was ändern die Töpfe eigentlich?
Die Töpfe machen in jeder Runde eine Handvoll Zahlen zu Multiplikator-Feldern mit kleiner Chance. Das verändert, wo du deine Chips platzieren willst. Pro Runde landen zwei bis fünf Töpfe. Jeder markiert eine einzelne Zahl und trägt einen eigenen Multiplikator zwischen 45x und 500x. Die Regenbogen-Markierungen zeigen dir, wo sie liegen. Du musst also nie auf dem Spielfeld suchen.
Aber Achtung: Ein Topf zahlt nur auf einen Chip, der direkt auf seiner Zahl liegt. Was passiert also mit einem Cheval, der eine markierte Zahl berührt? Nichts Zusätzliches. Dasselbe gilt für Carrés, Transversalen und alle Außenwetten. Trifft ein Plein-Chip, legt der Kobold ein kleines Tänzchen hin. Das ist, zugegeben, alberner und befriedigender, als es eigentlich sein dürfte.
Dann gibt es den Haken, den ich einem Freund als Erstes verraten würde. Ein Plein auf einer unmarkierten Zahl zahlt hier weniger als an einem normalen Tisch mit einer Null. Die Töpfe werden aus dem finanziert, was ein gewöhnlicher Plein früher gezahlt hat.
Wenn du sonst gern auf Einzelzahlen setzt, spürst du das schnell. Heiß, dann kalt, dann wieder heiß. Lange Durststrecken, dann ein Ausschlag. Wenn du denselben Kessel ohne diese Extras willst, findest du ihn bei European Roulette.
So läuft eine Runde ab
Vom Gold abgesehen ist es ein schlichter europäischer Kessel. Siebenunddreißig Fächer, Zahlen von null bis sechsunddreißig, eine grüne Null. Nichts Exotisches.
Eine Runde läuft so ab. Zuerst setzt du die Chips. Dann, bevor sich der Kessel dreht, fallen die Töpfe, und die markierten Zahlen leuchten im Regenbogen auf. Dann dreht sich das Rad. Die Kugel klappert herum, fällt, und das ganze Layout kommt auf einmal zur Ruhe. Landet sie unter einem Plein-Chip auf einem Topf, tanzt das Männchen. Daneben, und alles wird abgeräumt.
Wo ist der Haken? Zum Teil der schwächere Plein. Zum Teil der Rhythmus. Und die Töpfe landen immer wieder eine Zahl neben deinen Chips. Das macht wahnsinnig, aber auf eine Art, die dich weiter zuschauen lässt. Multifire Roulette spielt eine andere Version desselben Tricks, nur zwei Kacheln weiter.
Wohin deine Chips gehen
Darunter liegt das Standard-Layout. Aber nur eine Wettart berührt überhaupt einen Topf. Du solltest also wissen, was jede abdeckt, bevor du Chips stapelst.
- Plein: Eine einzelne Zahl, und die einzige Wette, auf die ein Topf zahlt.
- Cheval: Zwei benachbarte Zahlen, ein Chip auf der Linie dazwischen.
- Transversale pleine: Drei Zahlen in einer Reihe, gemeinsam abgedeckt.
- Carré: Vier Zahlen, die sich in einem Punkt treffen.
- Transversale simple: Zwei Reihen auf einmal, sechs Zahlen unter einem einzigen Chip.
- Dutzende und Kolonnen: Zwölf Zahlen in einer Wette.
- Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade, Hoch oder Tief: Die einfachen Chancen am Rand des Layouts.
Die meisten Spieler mischen. Ein paar Pleins auf die Regenbogen-Zahlen für den Topf, dazu ein Dutzend oder eine Farbe. Dadurch trifft nichts wahrscheinlicher. Du hast pro Runde nur mehr Ergebnisse, die du verfolgen kannst. Willst du vorher andere Layouts vergleichen? Im Roulette-Bereich findest du alle an einem Ort.
Der Racetrack und seine Nachbarwetten
Der Racetrack ordnet Zahlen nach ihrer Position im Kessel, nicht nach ihrer Lage auf dem Spielfeld. Das ist der entscheidende Unterschied zum normalen Tisch-Layout. Wer die drei französischen Sektionen noch nicht auswendig kennt, hier eine kurze Übersicht.
Voisins du Zero umfasst siebzehn Zahlen rund um die Null, konkret den Bogen von 22 bis 25 auf beiden Seiten der Null.
Tiers du Cylindre liegt auf der gegenüberliegenden Seite des Kessels. Zwölf Zahlen, ungefähr dort, wo die Null nicht ist, von 27 bis 33.
Orphelins sind die acht Zahlen, die in keine der beiden Gruppen passen. Sie verteilen sich auf zwei kleine Bögen und bleiben übrig, wenn Voisins und Tiers ihren Teil beansprucht haben.
Außerdem lässt sich jede beliebige Einzelzahl als Mittelpunkt setzen, mit bis zu neun Nachbarzahlen auf dem Kessel drumherum. Das bietet sich an, wenn du eine bestimmte Zahl im Kopf hast und ihr näheres Umfeld gleich mit absichern willst. Wichtig dabei: Ob ein Topf zahlt, hängt allein davon ab, ob ein Chip direkt auf der markierten Zahl liegt. Nachbarn zählen nicht. Wer die französischen Sektionen insgesamt interessant findet, sollte sich auch French Roulette ansehen, dort stehen sie noch etwas stärker im Vordergrund.
Favoriten, Zufällige Drei und Turbo
Unter Favoriten kannst du ein eigenes Layout einmalig zusammenstellen, speichern und später per Tippen sofort wieder einsetzen. Wer eine Plein-Verteilung gefunden hat, mit der er sich wohlfühlt, spart sich so jede Runde das erneute Setzen von Hand.
Die übrigen Schnellfunktionen sind schnell erklärt. Zufällige Drei platziert für dich Chips auf drei Zahlen, ohne dass du selbst wählen musst. Rückgängig korrigiert einen Fehlklick. Verdoppeln wiederholt dein aktuelles Layout in doppelter Höhe, und Turbo beschleunigt die Runde spürbar.
Ach ja, diese Kombination mag ich mehr, als ich erwartet hätte. Die Töpfe wandern jede Runde, deine gespeicherte Verteilung nicht. Meist wartest du also nur ab, ob das Gold bei dir landet. Ein bisschen fatalistisch. Seltsam entspannend aber auch.
Warum du es im Kronen Club spielen solltest
Die Teilnahme ist kostenlos, und das Spiel läuft direkt im Browser, ganz ohne Download, neben den anderen Casinospielen im Kronen Club. Spiel zuerst ein paar Runden mit Gold Coins. Du solltest spüren, wie oft die Töpfe deine Zahlen verfehlen, bevor Super Coins und eine Chance auf Gewinne ins Spiel kommen.
Auf dem Handy zahlen sich die Regenbogen-Markierungen aus. Das Spielfeld wird kleiner, aber die Töpfe erkennst du trotzdem auf einen Blick. Die Runden laufen schnell. Mit Turbo noch schneller. Bei so großen Schwankungen lohnt sich ein Zeitlimit, das du vor dem Start festlegst, nicht erst nach zwanzig Runden. Wenn das Format des Kronen Club neu für dich ist, lohnt sich ein Blick auf den Unterschied zwischen Social Casino und Online-Casino.
Lass das Gold fallen
Dieses Spiel ist für Plein-Jäger, die etwas Theater mögen und lange Durststrecken zwischen den großen Momenten nicht scheuen. Lass es aus, wenn du am liebsten auf Rot oder Schwarz setzt und gleichmäßige Runden willst: Das klassische europäische Roulette bedient diesen Stil besser. Wenn dir nicht nach Roulette ist, ändern die Slots das Tempo komplett. Ansonsten: ein paar Chips auf die Regenbogen-Zahlen, und schau, wo sein Gold landet.
